Wirtschaftsmedienpreis an die Osteuropa-Redaktion des WirtschaftsBlatts verliehen

Die Sieger des diesjährigen Georg-von-Holtzbrinck-Preises für Wirtschaftspublizistik stehen fest: Im Rahmen einer feierlichen Gala wurde der angesehene Medienpreis in Frankfurt vor rund 120 geladenen Gästen in den Kategorien Print, Online und Elektronische Medien verliehen. Mit dem Preis zeichnen Verleger Dieter von Holtzbrinck und eine hochkarätige Jury jedes Jahr herausragende journalistische Leistungen im Bereich der Wirtschaftsberichterstattung aus.

In der Kategorie Online wurden Eva Konzett, Marijana Miljkovic und André Kühnlenz vom WirtschaftsBlatt ausgezeichnet. In einem sechsteiligen Dossier beschreiben die Autoren mit beeindruckenden Fotos, Karten und Grafiken, wie chinesische Unternehmen zunehmend Osteuropa für sich entdecken. Die These: Es geht nicht nur um die Erschließung neuer Märkte, sondern auch um die Wiederbelebung der Seidenstraße. Über sie sollen chinesische Waren schneller und vor allem billiger in die EU gelangen.

„Mit dem WirtschaftsBlatt wurde seit dem 15-jährigen Bestehen des Georg-von-Holtzbrinck-Preises erstmals ein österreichisches Medium ausgezeichnet – darüber sind wir sehr stolz. Es zeigt, dass die Leistungen unserer Redaktion auch über die heimischen Grenzen hinaus Anerkennung finden", so Eva Komarek, Chefredakteurin des WirtschaftsBlatts.

Über die Auszeichnung

Der Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik wird seit dem Jahr 2000 verliehen. Er wurde anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums des Magazins „Scientific American", einer der ältesten Wissenschaftszeitschriften der Welt, ins Leben gerufen. Alle Auszeichnungen sind mit jeweils 5000 Euro dotiert. Die Preisträger wurden von einer hochkarätigen Jury aus den Bereichen Wirtschaftspublizistik, Management und Forschung ausgewählt.