STYRIA-Sport-Geschäftsführer radelt über acht Tour-de-France-Pässe

SPORTaktiv-Geschäftsführer Alfred Brunner hat sich in seinem Urlaub ganz seiner großen Passion gewidmet: dem Rennradfahren. Mit einem Kompagnon hat er in vier Tagen die acht legendärsten Pässe der Tour de France bewältigt. Eine Woche voller Motivation, Zielstrebigkeit und letztlich großer Genugtuung.

VON PHILIPP LACKNER

Vor 24 Jahren hat er sich dem Rennradfahren verschrieben, seither nahm an Amateurrennen teil, fuhr durch Spanien, Tschechien und Italien, brauste an einem Tag 300 Kilometer vom Gletschereis des Großglockner bis ans Meer nach Grado - jetzt nahm Alfred Brunner sein größtes Abenteuer in Angriff: Acht Pässe der Tour de France in vier Tagen, ein Urlaub der besonderen Art: mit Traumwetter, Traumaussicht und mit dem Reiz, sich für die Mühen des Anstiegs zu belohnen.

„Ich habe mir einen Lebenstraum erfüllt“, sagt er 48-jährige Klagenfurter, der bei der STYRIA den Sportcluster (SPORTaktiv, SPOX, tennisnet) leitet. Speziell in Zeiten von Corona ist es wichtig, einen Anker im Leben zu haben, für Brunner ist es das Radfahren, natürlich neben Familie und Job. Er ist einer, der SPORTaktiv lebt, so wie seine Mitarbeiter. Immer in Bewegung zu sein, sich etwas zu trauen, zu schwitzen für Ziele. Und auch: sich aufs Wesentliche zu konzentrieren: Im Fall von Brunners Spezialurlaub eben Radfahren, Essen, Schlafen.

Letztlich hat er sie alle bewältigt: Col de la Madeleine (2000 Meter), Col du Telegraphe (1566 Meter), Col du Galibier (2645Meter), Col du Lautaret (2058 Meter), Alpe d’Huez (1860 Meter), Col d’Izoard (2360 Meter), Col de Vars (2109 Meter) und Col de la Bonette (2802 Meter). Übrigens gemeinsam mit seinem Freund Arno, der „all die Tage deutlich stärker war“, wie Brunner anerkennend in seinem Reisebericht auf sportaktiv.com schreibt. Ans Lenkrad des Begleitfahrzeuges setzte sich Brunners Bruder Günter: „zur Sicherheit, zur Verpflegung und für Ersatzwäsche“, von der mentalen Unterstützung einmal abgesehen.

Fazit: „Projekt 8“, wie Brunner seinen Urlaub nannte, war ein beeindruckendes, prägendes Erlebnis fürs Leben. Denn: „Pässe mit 27 Kilometern Länge zu befahren ist schon einzigartig.“ Und: „Ich habe das diesmal nur für mich gemacht: Ziele gesetzt, sie abhakt.“ Die Gegend hat er natürlich auch genossen: „Echte Oberliga, landschaftlich, kulinarisch und touristisch. Wir kommen wieder.“

Hier gibt es dazu ein Video:

Bild: Alfred Brunner, sein Bruder Günter und Kompagnon Arno auf dem Col de Galibier (von links) (c) Brunner