STYRIA-Bienen: Frische Stöcke, reifende Königinnen und ein neues Volk

Sie sind Teil unseres gelebten Nachhaltigkeitsgedankens: Unsere STYRIA-Bienen sind unlängst mit ihren Stöcken von der Hochgarage des Styria Media Center Graz gleich nebenan auf das Dach des Kleine-Zeitung-Newsrooms gewandert. Hier hat unser neuer Imker Roland Schmidt (Antenne Steiermark) ihre Behausungen („Beute“) erneuert, ihnen dabei mehr Platz verschafft und neue Königinnenlarven (Weiselzellen) entdeckt.

VON PHILIPP LACKNER

Ein paar schmerzhafte Andenken hat er bei seinem ersten größeren Einsatz für die STYRIA gleich mitgenommen: Eine einzelne Biene hat sich geopfert, ihm in die linke Hand gestochen, als er die drei Völker auf dem Dach des Kleine-Zeitung-Newsrooms umgesiedelt hat: also ihre Stöcke oder „Beute“ wie man auch im Fachjargon sagt, erneuert und ausgebaut hat: „Die Hand war zwar ein paar Tage geschwollen aber das ist egal“, erzählt Roland Schmidt, der die Bienen seit diesem Jahr als neuer Imker betreut. Läuft alles nach Plan, wird der Reporter und Moderator der Antenne Steiermark im Sommer den Honig ernten, der dann zu je einem Drittel auf die STYRIA, Kleine Zeitung und Antenne aufgeteilt wird.

Die Fluglochschieber, also das Portal, von dem die Tiere vom Stock weg und wieder hineinfliegen, sind schon mit den drei Unternehmensfarben gekennzeichnet: Rot (Kleine Zeitung), Gelb (Antenne) und Blau (STYRIA). Geteilt wird der Honig übrigens dann trotzdem durch drei, unabhängig davon, wieviel in jedem Stock ist – denn beim Schleudern werden alle Waben vermengt.

Aber bevor es soweit ist, galt es, den Tieren mehr Platz zu verschaffen. Deswegen hat Schmidt die Stöcke mit jeweils einer Zarge erweitert, ihnen sozusagen ein zweites Stockwerk zum Leben und Arbeiten verpasst. Dazu hat er die Rähmchen, also die Holzrahmen, in denen die Bienen ihre Honigwaben ausbilden, aus den alten Stöcken entfernt und sie in neue getan. „Maßnahmen, damit die Bienen mehr Raum zum Eierlegen, für die Pollen und den Nektar haben – also letztlich mehr Ertrag zustande kommt“, so der STYRIA-Imker.

Jedenfalls waren die Völker schon sehr fleißig: „Sie sind schon länger mit der Schwarmarbeit beschäftigt“, erzählt der Deutschlandsberger, der auch Zuhause dem Imkern nachgeht. Übrigens wie sein Vater, der ihm einst die Leidenschaft zum Bienenzüchten sozusagen eingeimpft hat.

Was ihm auch aufgefallen ist: Die STYRIA-Bienen haben damit begonnen, Weiselzellen zu bilden. „Das machen sie dann, wenn sie eine Königin nachzüchten wollen“, erklärt der Experte. Deswegen hat er die Rähmchen mit den Weiselzellen in einen zusätzlichen, vierten Stock getan. „Sonst wären sie wahrscheinlich einfach abgehaut“.

So hat die STYRIA nun die Chance auf ein viertes Volk. Ob das hinhaut, wird sich in gut zwei Wochen zeigen. Dann sollte die erste Königin geschlüpft sein. Bevor sie sich aber auf den Paarungsflug zu den Drohnen aufmacht, wird sie richtig grausam: Die Königin, die zuerst schlüpft, ersticht die anderen. Denn: Es kann ja nur eine pro Volk geben.