„Presse“-Redakteurin spendet Preisgeld an „Reporter ohne Grenzen“

Dieses Jahr wurde der LGT Medienpreis 2021 mit einer Gesamtdotierung von 9000 Euro an vier Gewinner in zwei Kategorien vergeben: Jonas Vogt (Der Standard) gewann in der Kategorie Print. In der Sonderkategorie „Covid-19“ gab es mit Eric Frey (Der Standard), Andreas Szigetvari (Der Standard) und Madlen Stottmeyer („Die Presse“) drei Gewinner.

Wirtschaftsredakteurin Stottmeyer („Die Presse“/Economist) war mit ihrem Beitrag „So treffen Seuchen die Wirtschaft“ erfolgreich. Darin arbeitete sie die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen großer Pandemien historisch auf. Ursula Simacek, CEO SIMACEK Facility Management Group und Jury-Mitglied des LGT-Medienpreises meinte dazu: „In dem Artikel wird beeindruckend beschrieben, dass Pandemien die Wirtschaft nicht zunichtemachen, die Gesellschaft aber nachhaltig verändern können. Der Blick in die Vergangenheit wird zum Fenster in die Gegenwart. Sehr tiefgehend recherchiert, zeigt dieser historische Brückenschlag retrospektiv die Verwundbarkeit unserer modernen Gesellschaft.“

„Ich freue mich, dass der Artikel so gut angekommen ist“, sagt Stottmeyer, die seit 2019 für „Die Presse“ arbeitet. Ein Blick in die Geschichte könne viel darüber erzählen, wie Menschen mit Krisen umgegangen sind – und wie fähig sie sind, sie überwinden zu können.

Ihr gesamtes Preisgeld wird sie der Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ spenden. Stottmeyer: „Journalistisch frei arbeiten zu können ist ein unschätzbarer Wert, den ich damit gerne unterstütze.“

Zum LGT-Medienpreis
LGT ist eine internationale Private Banking und Asset Management Gruppe, die sich seit über 90 Jahren im Besitz der Fürstenfamilie von Liechtenstein befindet. Den Medienpreis vergibt die Bankengruppe seit 2011, diesmal gab es 43 Einreichungen.