Die neue Druckmaschine schafft die Bewährungsprobe

Es war durchaus ein historischer Moment: Als die neue Druckmaschine in Graz-Messendorf um etwa 22 Uhr die Kleine Zeitung andruckte, war sie deutlich zu spüren, die Anspannung der Druck-STYRIA-Mitarbeiter und der externen Fachleute von ManRoland. Zwar hatte die brandneue Anlage schon vorher unter anderem die „Woche“ und Kleine-Zeitung-Vorprodukte, wie den Bonus tadellos gedruckt, eine Gesamtausgabe der „Kleinen“ mit 80 Seiten und einer Auflage von rund 200.000 Stück war dann doch noch eine Nummer größer. 

Die Bewährungsprobe glückte: „Als Generalprobe mit Publikum“ bezeichnete Druck-STYRIA-Geschäftsführer Alexander Marko die Stunden vor Mitternacht. Wobei der Abend unter verschärften Bedingungen lief, schließlich galt es, auch die Champions-League-Ergebnisse im Blatt zu haben, was natürlich den Zeitplan straffer macht: „Aber ein Montag wäre auch zu leicht gewesen“, scherzte Druck-STYRIA-Projektleiter Dirk Destaller.

Kurzum: Die gesamte Prozesskette lief so gut wie störungsfrei, bis auf Kleinigkeiten, „die aber in dieser Phase normal sind und von Woche zu Woche weniger werden“, sagte Rotationsleiter Matthias Kroissenbrunner.

Stolz ist Marko neben der exzellenten Arbeit der Druckereimitarbeiterinnen und -Mitarbeiter und des unterstützenden, achtköpfigen Teams von ManRoland aus Augsburg natürlich auf die Technik: Automatischer Rollenwechsel und Plattentausch, die Kameras, die etwa die Farbdichte messen und automatisiert steuern oder die neue Ferag-Expeditanlage haben sich unter diesen Bedingungen bereits gut bewährt. Die derzeitige alte Druckmaschine dient in den nächsten Wochen als Backup. 

Der ressortverantwortliche STYRIA-Vorstand Kurt Kribitz war beim Andruck dabei: „Es ist toll zu sehen, wie die Abläufe zukünftig aussehen werden und welche Beschleunigung möglich sein wird, insbesondere, was den Ausgabenwechsel angeht.“

Lieferanten, Technikern, Druckern, der Mannschaft im Allgemeinen und dem Management sprach er ein großes Lob aus, denn Gesamtkosten und Zeitplan wurden genau eingehalten: „Es ist bemerkenswert, was hier geleistet wurde.“

Hauptfoto: Dirk Destaller, Alexander Marko und Matthias Kroissenbrunner (v. l.). 
Fotocredits: ballguide/Richard Großschädl