Auf Wunsch klimaneutral in der Styria Print Group

50 Tonnen Aluminium-Druckplatten und 1200 Tonnen Papier macht die Styria Print Group pro Jahr wieder nutzbar, Strom kommt zu 100 Prozent aus heimischer Wasserkraft – und der Altpapieranteil beträgt 90 Prozent: Es ist schon eine ganze Menge, was unsere Druckereien für Nachhaltigkeit tun, aber für sie ist noch (lange) nicht genug. Mit Jahresbeginn hat sich die Mannschaft rund um die Geschäftsführer Alexander Marko und Christian Wilms (Foto rechts) entschlossen, das Thema Umweltzertifizierung konkret anzugehen.

„Deswegen haben wir das Projekt ‚Greenprint‘ ins Leben gerufen“, so Projektleiterin Victoria Mörth (Foto rechts unten) von der Styria Media Design. „Ressourcenschonung wird für uns als Druckerei immer wichtiger. Das Thema Nachhaltigkeit ist für zahlreiche Kunden mittlerweile unabkömmlich, es ist ein ‚Must-Have‘ für die Absicherung bestehender und Gewinnung neuer Umsätze“, betont Mörth.

Vor wenigen Tagen hat sie mit ihrem Team den ersten Schritt schon erfolgreich bewältigt: Die Druck Styria ist nun „ClimatePartner“, was bedeutet, dass Kunden auf Wunsch Produkte CO2-neutral herstellen lassen können. Mörth: „Wir berechnen, wie viel Kohlendioxid bei der jeweiligen Produktion entsteht. Die Kunden zahlen eine Kompensation dafür, die wiederum in Klimaprojekte fließt, die sie sich selbst aussuchen können. Sie erhalten dafür ein Zertifikat.“

Aber das sei, wie erwähnt, nur der erste Schritt von vielen. Derzeit erstellt die Print Group gerade eine genaue CO2-Bilanz und evaluiert, welche Umweltzertifizierungen man angehen könnte. In Frage kommen laut Mörth das EU-Ecolabel und das Österreichische Umweltzeichen: eine Herausforderung, in die natürlich viel Arbeit fließt. Aber auch eine, die nach außen vermittelt, was ein Unternehmen für die Umwelt tut. Mörth: „Wir haben eigentlich schon recht viel, was wir in diesem Bereich machen, allerdings zeigen wir es noch zu wenig.“ Das wird sich nun ändern.