Das Styria Media Center: exponiert und transparent

An diesem Abend passte vieles zusammen: Das prachtvolle, frühsommerliche Wetter und die entsprechend gute Stimmung unter den zahlreichen Ehrengästen, die STYRIA-CEO Markus Mair und Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich Santner zum Opening des Styria Media Centers geladen hatten und die gerne gekommen waren. Man versammelte sich draußen im Park hinter dem neuen Styria Headquarter, um den unverstellten Blick auf den eigentlichen Star des Abends zu genießen, dessen geschwungene Fassade mit breiter Brust die Abendsonne reflektierte.

Vor dieser beeindruckenden Kulisse war, fast zwangsläufig, viel von Aufbruch und Zukunftsoptimismus die Rede – nicht kleinlaut oder trotzig, sondern begründet und beherzt. Moderatorin Simone Wallis (Antenne Steiermark) und die beiden Chefredakteure Hubert Patterer (Kleine Zeitung) und Rainer Nowak (Die Presse) führten durch den Abend, der vom HIB ART CHOR auf beeindruckende Art und Weise künstlerisch gestaltet wurde. Ein Chor als unüberhörbarer Beweis für die Kraft der Gruppe, die sich auch die Styria auf ihre Fahnen geschrieben hat.

Das offizielle Programm des Abends war nicht, wie sonst bei derartigen Anlässen üblich, von einer protokollarischen Abfolge von Grußworten und Gratulationen geprägt, sondern von dem, was gute Medien ausmacht: Kritischer Journalismus mit dem Anspruch, die richtigen und wichtigen Fragen zu stellen. Falls es eines Belegs bedurfte, dass dies Charme und Humor ausdrücklich mit einschließt, so wurde dieser gleich mehrfach erbracht.

Auf die Eingangsfrage von Hubert Patterer, was das neue Gebäude für die Styria Gruppe bedeute und ob es wohl geeignet sei, „die Schwingungen der neuen Wirklichkeit aufzunehmen", antwortete CEO Markus Mair, dass dieses im Schnittpunkt der Styria-Märkte verankert sei, „dort, wo unsere Leser und User zuhause sind". Als Medienunternehmensgruppe sei man nun mit dem Styria Media Center deutlich sichtbar geworden: „Wir sind exponiert nach außen und transparent nach innen".

Der Aufsichtsratsvorsitzende Friedrich Santner ergänzte: Das Gebäude sei ein Statement für die Zukunft der Medien. Und er setzte – analytisch und auffordernd – hinzu: „Medienkonzerne müssen Technologiekonzerne werden". Dass das Gebäude auf dem neu benannten Gadollaplatz stehe, ist für den Obmann des Katholischen Medien Vereins, Johann Trummer, Geschenk und Programm zugleich. Josef Ritter von Gadolla sei als „Patron der Freiheit" als Vorbild für Medienschaffende bestens geeignet.

Auf und abseits der Bühne konnten die Haus- und Bauherren hochrangige Gäste aus Kirchen, Politik, Wirtschaft und Medien begrüßen. Gekommen waren etwa der Erzbischof von Sarajevo, Kardinal Vinko Puljič, der Kärntner Diözesanbischof Alois Schwarz, die steirisch-ökumenische Kirchenspitze mit Heinrich Schnuderl und Hermann Miklas. Die Politik war u. a. mit Finanzminister Hans-Jörg Schelling, dem Kärntner Landeshauptmann Peter Kaisersowie den designierten steirischen Landesspitzen Hermann Schützenhöfer und Michael Schickhofer prominent vertreten. Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl unterstrich in seiner Gratulation, dass der Höhe des Gebäudes auch die Höhe der Verantwortung entspreche.

Als Vertreter der Medien machten u. a. der Präsident des österreichischen Verlegerverbandes (VÖZ), Thomas Kralinger, und der CEO der Moser Holding, Hermann Petz, ihre Aufwartung. Die Elite der kroatischen Wirtschaft war auf Einladung von Vorstand Klaus Schweighofer fast geschlossen zum Opening des Styria Media Centers nach Graz gekommen, ebenso die Spitzen der Kärntner und steirischen Wirtschaft.  

Mit der offiziellen Eröffnung des Styria Media Centers ist das zweite Drittel des Weges abgeschlossen, den Friedrich Santner eingangs skizziert hatte. Das erste Drittel war der langjährigen Planung gewidmet, das zweite Drittel der vergleichsweise kurzen Bauzeit bis zur Fertigstellung und Eröffnung. Und nun gelte es, das dritte Drittel in Angriff zu nehmen: Das Gebäude mit Leben zu füllen.


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